Mit Texten von Aleida Assmann, Benjamin Buchloh, Michel de Certeau, Jacques Derrida, Knut Ebeling, Wolfgang Ernst, Arlette Farge, Hal Foster, Michel Foucault, Bernhard Fritscher, Boris Groys, Stephan G?nzel, Reinhard Koselleck, Ulrich Raulff, Paul Ricoeur, Monika Rieger, Suely Rolnik und Cornelia Vismann.
Die Aktualit?t des Archivdenkens in Philosophie, Medien und K?nsten ist ungebrochen - und wurde von den j?ngsten Enth?llungen des NSA-Skandals ersch?tternd belegt. Die Konzeption des Archivs hat neue Positionen in Philosophie und Kunst angeregt und ist zum Schl?sselbegriff der Wissens- und Mediengeschichte avanciert. Die Popularit?t des Archivdenkens quer durch die Disziplinen und Institutionen belegt, dass Archive ebenso privilegierte Orte des Wissens darstellen wie Bibliotheken, Sammlungen oder Museen. Der Band rekonstruiert zentrale historische Positionen des Archivdiskurses und bildet die zeitgen?ssische Debatte in Kunst und Wissenschaft ab.
Die Texte der erweiterten Neuauflage - von Hal Foster und Suely Rolnik - reagieren verst?rkt auf die Rezeption der Archivtheorie in der internationalen Kunstszene.
'Das Archiv ist das Gesetz dessen, was gesagt werden kann.' Michel Foucault