Die Forschung ist sich seit langem einig dar?ber, dass autonomie?sthetisch gepr?gte Kategorien f?r die Beschreibung und die Beurteilung vormoderner Akte und Artefakte, die in besonders deutlicher Weise in lebensweltliche Zusammenh?nge eingelassen sind, wenig Aufschlusskraft besitzen.
Wenn aber Kriterien wie Fiktionalit?tsbewusstsein, Autoreferenz, selbstreflexive Bez?glichkeit oder Unabh?ngigkeit von ?usseren Vorgaben, die man in der Regel dem Paradigma der ?sthetischen Autonomie zuschreibt, nicht oder nicht vorrangig greifen, um die ?sthetische Valenz vormoderner Akte und Artefakte zu beschreiben, so ist zu fragen, von welchen alternativen Beschreibungskriterien auszugehen ist. Nach Antworten auf diese Frage wird anhand der Spezifik von Gebrauchstexten, das heisst anhand von Texten, die unmittelbar in Gebrauchszusammenh?ngen angesiedelt sind und dort pragmatische Funktionen ?bernehmen, gesucht. Denn zum einen f?hren Gebrauchstexte genau in jenen neuralgischen Bereich des methodisch schwer zu fassenden Interaktionsfeldes von Artefakt und Lebenswelt hinein, den die Forschung seit geraumer Zeit in ihr Forschungstableau des ?sthetischen zu integrieren sucht. Zum anderen scheint der Umgang mit Gebrauchstexten besonders geeignet, um die hartn?ckigen Missverst?ndnisse der Diskussion um ?sthetische Autonomie beziehungsweise Heteronomie offenzulegen. Und schliesslich l?sst sich anhand der Problematik von Gebrauchstexten der Beitrag der germanistisch-medi?vistischen Fachdisziplin im Rahmen dieser Diskussion prominent nachzeichnen und weiterentwickeln.
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