In Basel stehen noch 12 Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Stumme, fast nicht beachtete Zeugen einer kritischen Zeit der Basler Geschichte. Wer hat sie gebaut, warum - und warum gerade dort, wo sie stehen? In welchem Gesamtzusammenhang standen sie? Im Zweiten Weltkrieg wurden in der Stadt Basel bis zum Juni 1940 ?ber 500 Stellungen und Sperren gebaut. Davon waren um die 65 betonierte Kampfst?nde oder Bunker. Dazu kamen unz?hlige Sprengobjekte und provisorische Barrikaden. All dies machte Basel zu einer eigentlichen Festung, die von etwa 12 000 Mann bewacht wurde. W?re die Stadt angegriffen worden, h?tte das zu massiven Zerst?rungen und einem blutigen Strassenkampf gef?hrt, lautete doch der Befehl, die Stadt 'Haus um Haus' zu verteidigen. Dieses Buch gibt Aufschluss ?ber die Verteidigungsanstrengungen jener Zeit und es stellt die noch stehenden Anlagen in einen Zusammenhang. Sie sind Teil der Basler Geschichte, so wie es das Spalen-, das St. Alban- und das St. Johanns-Tor sind.
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