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Die Schwarzenberg-Bank
92,60 €
Verlag D.Oesterreichische
Sivumäärä: 452 sivua
Asu: Pehmeäkantinen kirja
Julkaisuvuosi: 2005, 03.11.2005 (lisätietoa(avautuu ponnahdusikkunassa))
Kieli: Saksa
Die "k. k. privilegierte u. octroyierte Wiener Kommerzial-, Leih und Wechselbank" oder "Schwarzenberg-Bank", wie sie in der zeitgen?ssischen ?ffentlichkeit wegen ihres prominenten Hauptaktion?rs, Josef Johann Nepomuk Anton Karl F?rst zu Schwarzenberg, auch h?ufig genannt wurde, z?hlte zu den ersten Aktiengesellschaften, wenn sie nicht ?berhaupt - wof?r durchaus vieles spricht - die ?lteste Aktiengesellschaft im heutigen ?sterreich repr?sentiert. Sie entsprang der Initiative eines klassischen "Projektanten": Der Initiator, der d?nische Handelsmann Henning Bargum, war der Typus des abenteuerlichen Entrepreneurs, wie ihn u. a. der englische Schriftsteller Daniel Defoe in seinen ?konomischen Schriften bereits um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert beschrieben hat. Das erste Bankprivileg wurde mit Patent vom 12. Dezember 1786 ausgestellt, die Konvention (der Gesellschaftsvertrag) stammt vom Mai 1787; das Privileg wurde 1792 nach der aufgrund einer Defraudation erfolgten Flucht Bargums erneuert und sollte urspr?nglich 1812 auslaufen. Es wurde aber zwecks ordnungsgem??er Liquidation zun?chst provisorisch um sechs Monate und dann noch mehrmals verl?ngert. Allerdings wurde erst 1824 endg?ltig um die L?schung der Firma angesucht, die dann mit Ende des Jahres 1830 erfolgte. Bargum fand f?r sein Projekt einer Bankgr?ndung in Wien die Unterst?tzung verschiedener einflussreicher Mitglieder des Hochadels, an erster Stelle der F?rsten Johann bzw. Josef zu Schwarzenberg und Franz Gundaker zu Colloredo-Mansfeld sowie des Grafen Friedrich Nostitz-Rieneck. Diese bildeten in der Folge gemeinsam mit Bargum auch die "Oberdirektion" der Bank, w?hrend die mit der Durchf?hrung der laufenden Gesch?fte beauftragte "Unterdirektion" durch vier angestellte Manager ausge?bt wurde, die neben ihren Beratungs- und Verwaltungsaufgaben gleichzeitig auch Sprachrohr f?r einen Teil der Klienten waren. Die Bank suchte zun?chst in der Habsburgermonarchie selbst entsprechende Interessenten f?r die Beschaffung des Startkapitals in H?he von einer Million Gulden zu finden, sie sprach aber von ihrem Beginn an auch ausl?ndische Aktion?re an; so stellten etwa ein Amsterdamer Handelshaus sowie das bekannte Frankfurter Bankhaus Bethmann u. Co und andere deutsche Geldgeber bereits 1788 in Aussicht, sich mit Kapitaleinlagen an dem Unternehmen zu beteiligen. Neben dem Wechselgesch?ft, dem Lombard- und Hypothekarkredit widmete sich die Bank in der Folge vornehmlich dem industriellen Gr?ndungsgesch?ft.

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